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Manufaktur Meissen soll ein Kunst-Mekka werden
 

 

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Die iranischen Künstler Rokni (l.) und Ramin Haerizadeh bei ihrem Aufenthalt in der Manufaktur.Foto: PR

Die Manufaktur Meissen hat jetzt einen sogenannten Art Campus gegründet. Ziel der Kunstwerkstatt ist es, die Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei und Architektur zu fördern. Dadurch will Europas traditionsreichste Manufaktur neue Kreativität entfachen und ihre führende Position im Bereich der bildenden Kunst in Porzellan international weiter ausbauen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wir knüpfen an den Zeitgeist von Generaldirektor Max Adolf Pfeiffer an, der in den 20er-Jahren die Manufaktur durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit externen Künstlern zu künstlerischer Höchstleistung entwickelt hat“, sagt Christian Kurtzke, Vorsitzender der Manufaktur-Geschäftsführung. Ihm sei wichtig, dass die Künstler sich mit dem besonderen Material und dem Standort befassen. Dazu stelle die Manufaktur den Gästen die Ateliers, Arbeitsmittel und kompetente Kunsthandwerker der Manufaktur zur Seite. Die Dauer des Aufenthalts könne je nach individueller Vereinbarung zwischen wenigen Tagen bis zu einem Jahr betragen. Die Unterbringung erfolge in Hotels der Region. Zudem sei eine enge Zusammenarbeit mit führenden internationalen Kunsthochschulen geplant.

Mit den zu den ersten Gastkünstlern in der Manufaktur zählten jetzt die beiden iranischen Maler Rokni und Ramin Haerizadeh. „Meine langfristige Vision ist es, Meissen zu einer Art von Mekka der zeitgenössischen Kunst zu entwickeln“, sagte Manufakturchef Kurtzke.

Viele Künstler liebten einerseits die Ruhe und die landschaftliche Schönheit des Elblandes und seien andererseits beeindruckt und inspiriert vom künstlerischen Leistungsvermögen der 800 Manufakturisten. Die kreative Auseinandersetzung der internen mit den externen Künstlern wird für Frische, neue Impulse und eine künstlerische Belebung der Manufaktur sorgen“, fasst Geschäftsführer Christian Kurtzke seine Zielsetzung zusammen.

Quelle: SZ

 
Dienstag, 04. Mai 2010 13:05 50
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